
EcoVadis: Silbermedaille erneut bestätigt
Nachdem Satech diesen wichtigen Meilenstein bereits im vergangenen Jahr erreicht hatte, wurde dem Unternehmen erneut die Silbermedaille im EcoVadis-Rating verliehen. Diese Auszeichnung bestätigt unser kontinuierliches Engagement, nachhaltige Praktiken in unsere Geschäftsprozesse zu integrieren. Pamela Mandelli, Satechs Managerin für Prozesse und Qualität – die die Datenerhebung und Aktualisierung für das Rating koordiniert hat – berichtet über die erzielten Fortschritte.
Pamela, beginnen wir mit dem Ergebnis. Auch in diesem Jahr zählt Satech wieder zu den besten 15 % der von EcoVadis bewerteten Unternehmen. Was bedeutet diese Anerkennung für uns?
Dieses Ergebnis ist weit mehr als nur eine Zahl – es ist die Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Hinter dieser Auszeichnung steht das tägliche Engagement von Menschen, die an den Wert von Nachhaltigkeit glauben und sich dafür einsetzen, ihn in allen Bereichen unseres Unternehmens zu leben: von der Produktqualität und Arbeitssicherheit über den respektvollen Umgang mit Menschen bis hin zur bewussten Materialwahl.
Die EcoVadis-Bewertung ist keine einfache „Zertifizierung“, sondern ein echtes Wachstumsinstrument. Sie fordert uns heraus, besser zu werden, uns selbst zu messen und die gesamte Organisation in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess einzubinden – zum Wohle der Menschen, der Umwelt und unserer Art, Geschäfte zu machen.
Im Vergleich zum Vorjahr haben wir unsere Gesamtbewertung um 6 Punkte verbessert. Welche Strategien und Initiativen haben zu diesem Fortschritt beigetragen?
«Die Fortschritte wurden auf mehreren Ebenen erzielt. Wir haben unsere internen Richtlinien gestärkt und das italienische „Modello 231”, ein bewährtes Modell für ethische und transparente Unternehmensführung, eingeführt. Gleichzeitig haben wir wichtige Schritte in Richtung einer verantwortungsvolleren Lieferkette unternommen, unter anderem durch die Einführung unseres Verhaltenskodex für alle Satech-Lieferanten».
«Auch unsere Mitarbeitenden haben einen entscheidenden Beitrag geleistet. Ein Schwerpunkt lag auf Schulungen und aktiver Einbindung – insbesondere durch die Einführung des Kaizen-Ansatzes, einer japanischen Methode der kontinuierlichen Verbesserung, bei der Mitarbeitende auf allen Ebenen aktiv eingebunden werden.
Wir haben unser Umwelt- und Sicherheitsmanagement durch regelmäßige Vor-Ort-Kontrollen weiterentwickelt. Diese halfen uns, Verbesserungsbereiche zu identifizieren und effektivere Lösungen sowohl für den Umweltschutz als auch für das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden umzusetzen.
Darüber hinaus haben wir kreative Wege gefunden, um verantwortungsbewusstes Verhalten zu fördern – beispielsweise mit unseren „Ballot Bins“: spezielle Aschenbecher, bei denen mit Zigarettenstummeln auf spielerische Fragen „abgestimmt“ werden kann. So machen wir auf unterhaltsame Weise auf Umweltverschmutzung aufmerksam und fördern achtsames Verhalten».
Ein Bereich, in dem wir besonders große Fortschritte erzielt haben, ist der nachhaltige Einkauf. Welche konkreten Maßnahmen haben wir hier ergriffen?
«Wie bereits erwähnt, haben wir einen Verhaltenskodex eingeführt, der mit allen unseren Lieferanten geteilt wird. Er wird durch ein System zur regelmäßigen Bewertung und Überwachung ihrer Leistung ergänzt. Außerdem bevorzugen wir Partnerschaften mit zertifizierten und lokalen Lieferanten – um den ökologischen Fußabdruck durch kürzere Transportwege zu verringern und gleichzeitig die regionale Wirtschaft zu unterstützen».
«Bei der Auswahl von Rohstoffen haben wir klare Kriterien definiert, die eine verantwortungsvolle und nachhaltige Lieferkette fördern. Insbesondere setzen wir auf:
- Recycelbare Materialien, die wieder in den Kreislauf der Wirtschaft zurückgeführt werden können
- Materialien mit einem hohen Anteil an recycelten Bestandteilen, um den Verbrauch von Primärressourcen zu reduzieren und die Umweltbelastung zu verringern
- Zusammenarbeit mit Lieferanten, die eine vollständige Rückverfolgbarkeit und Transparenz der recycelten Materialien gewährleisten können
Diese Maßnahmen sind Teil unseres umfassenderen Ziels, eine Lieferkette zu gestalten, die unseren Werten entspricht und auf langfristige Nachhaltigkeit ausgerichtet ist».
Auch in den Bereichen Umwelt, Arbeitspraktiken und Menschenrechte wurden große Fortschritte erzielt. Welche Maßnahmen wurden hier ergriffen, um unser Engagement weiter zu stärken?
«Im Bereich Umwelt konzentrierten sich unsere Maßnahmen auf drei Hauptachsen. Erstens haben wir durch die Optimierung der Produktionsprozesse und Investitionen in moderne Technologien die betriebliche Effizienz gesteigert, um den Energieverbrauch zu senken. Zweitens haben wir das Materialmanagement verbessert, indem wir den Einsatz von recycelten und recycelbaren Materialien – etwa bei Stahl und Verpackungen – erhöht und den Abfall von Rohstoffen reduziert haben.
Der dritte Bereich betrifft die Umwelt-Governance. Wir haben ein Überwachungssystem für Abfälle, Emissionen und Abwässer eingeführt, führen regelmäßige Audits durch und richten unser Management an der Norm ISO 14001 aus. Zudem setzen wir auf Sensibilisierungsmaßnahmen, etwa durch Schulungen zu Umweltthemen und die Förderung der Mülltrennung.
Auch im sozialen Bereich hat Satech sein Engagement auf mehreren Ebenen verstärkt. Unser Managementsystem wurde gemäß ISO 45001 aktualisiert, begleitet von konkreten Investitionen in die Arbeitssicherheit – etwa durch die Verbesserung von Schutzausrüstung, Beschilderung und Ergonomie an Arbeitsplätzen. Gleichzeitig haben wir unser ethisches Fundament durch klare Richtlinien und formale Verpflichtungen gestärkt, mit einem starken Fokus auf kontinuierliche Mitarbeiterschulung als zentralen Hebel für nachhaltiges und inklusives Wachstum».
Mit dieser positiven Bewertung im Rücken – welche Prioritäten werden wir in Zukunft setzen, um uns weiter zu verbessern?
«Die EcoVadis-Bewertung ist für uns ein Ausgangspunkt – sie ebnet den Weg für neue, ambitionierte Ziele. Unser Ziel ist es, unsere Bewertung weiter zu verbessern, indem wir bewährte Praktiken festigen und neue, zukunftsorientierte Maßnahmen ergreifen.
Beispielsweise wollen wir spezifische Richtlinien zu zentralen Themen wie Menschenrechten und verantwortungsbewusstem Einkauf formalisieren, Instrumente zur präziseren Messung unserer Umweltauswirkungen einführen und mittelfristige Umweltziele definieren, die konkret und messbar sind. Genauso wichtig ist es, unsere Mitarbeitenden noch stärker einzubeziehen – durch erweiterte Schulungsprogramme und neue Initiativen, die die aktive Teilnahme aller fördern.
Es ist zweifellos ein anspruchsvoller Weg – aber einer, den wir mit Begeisterung und Entschlossenheit beschreiten».
Abschließend: Welche Botschaft möchten Sie Kolleginnen und Kollegen sowie unseren Stakeholdern in Bezug auf unser Nachhaltigkeitsengagement mitgeben?
«Ich möchte nochmals betonen, was ich zu Beginn gesagt habe: Unser Engagement für Nachhaltigkeit ist nicht nur eine verantwortungsvolle Entscheidung – es ist eine gemeinsame Vision. Jeder erreichte Meilenstein ist das Ergebnis der konkreten Beiträge all jener, die täglich mit Sorgfalt, Respekt und Bewusstsein arbeiten».








