
Vertrauen und Wandel: Satechs Sichtweise auf Arbeit und Menschen
2025 ist ein bedeutendes Jahr für Satech: Wir feierten 25 Jahre Tätigkeit, ein gemeinsam erreichter Meilenstein, der bestätigt, wie sehr der Beitrag der Menschen der wahre Motor unseres Unternehmenserfolgs war und weiterhin ist.
Eine Geschichte, geboren aus einer gemeinsamen Vision
Im Jahr 2000 erwachte in einer kleinen Lagerhalle in Merate (Provinz Lecco) eine ehrgeizige Idee zum Leben: die Sicherheit von Produktionsumgebungen zu verbessern, indem man diejenigen genau beobachtet, die täglich in der Produktion arbeiten. Seitdem ist unser Weg gemeinsam mit denjenigen gewachsen, die ihn ermöglicht haben, und hat aus einem lokalen Unternehmen einen Bezugspunkt für Industrielle Sicherheit in Italien, Europa und der Welt gemacht.
Wachstum, Innovation und Kontinuität
Der Eintritt in die Troax-Gruppe hat unsere Fähigkeit gestärkt, neue Herausforderungen anzugehen, ohne dabei jemals die Verbindung zu unseren Werten zu verlieren. Der Umzug in den Hauptsitz in Bulciago im Jahr 2020 stellte eine konkrete Weiterentwicklung dar: funktionalere Räume, fortschrittliche Technologien und ein Arbeitsumfeld, das darauf ausgelegt ist, das Wohlbefinden und den Beitrag jedes Einzelnen zu fördern.
Ein gemeinsam gefeierten Jubiläum
Im Dezember feierten wir 25 Jahre Satech mit einer Veranstaltung, die das gesamte Team zusammenbrachte. Zur Eröffnung des Abends hielten Ing. Xavier Garcia, CEO von Satech, und Nicola Balestrazzi, General Manager & CFO, eine Rede, die den Wert der Menschen in den Mittelpunkt stellte. Im Verlauf des Abends ehrten wir diejenigen, die seit dem ersten Tag im Unternehmen sind, prämiert Kaizen-Initiativen und das Siegerprojekt des Nachhaltigkeitswettbewerbs. Zwischen institutionellen Momenten und heiteren Gelegenheiten, wie der traditionellen Weihnachtstombola, stärkte der Abend jenes Gemeinschaftsgefühl, das unsere tägliche Arbeit weiterhin leitet.
Die Begegnung mit den neuen Generationen
Dieser Geist der Aufmerksamkeit für Menschen geht auch aus den Worten von Roberto Lorenzi, Human Resources Manager bei Satech, hervor, der Studenten des Kurses ITS Business Development Manager am Istituto Maria Ausiliatrice in Lecco traf, der in Zusammenarbeit mit dem ITS Machina Lonati in Brescia entstanden ist. Ein Moment, der dem Dialog zwischen Unternehmen und jungen Menschen, die in die Arbeitswelt eintreten, gewidmet war.
Roberto, während des Treffens mit den ITS-Studenten hast du von deinem Wechsel aus der Verlagswelt in die Industrie berichtet, eine Veränderung, die Mut und Offenheit erfordert. Welche Bedeutung hatte diese Entscheidung für dich und was kann sie denen lehren, die sich darauf vorbereiten, in die Arbeitswelt einzutreten?
„Beruflicher Wandel wird oft als Risiko gesehen, aber in Wirklichkeit ist er ein konkreter Hebel für Wachstum. Man muss nicht alles unter Kontrolle haben, bevor man einen Schritt nach vorne macht. In die Arbeitswelt einzutreten bedeutet, sich neuen Kontexten zu stellen, sich zu hinterfragen und unterwegs zu lernen.
Den Wandel als Teil des Weges zu akzeptieren hilft, Vertrauen, Flexibilität und Neugier zu entwickeln, besonders zu Beginn der beruflichen Laufbahn. Dem zu folgen, was Interesse weckt, und sich einzubringen, kann wichtige, oft unerwartete Möglichkeiten eröffnen.“
In deiner Rolle als HR Manager siehst du täglich, wie Menschen zum Wachstum von Satech beitragen. Wenn du die tägliche Arbeit betrachtest, welche Aspekte definieren die Unternehmenskultur und welche Qualitäten der Menschen machen wirklich den Unterschied bei den Ergebnissen?
„Die Unternehmenskultur von Satech wird täglich um einige grundlegende Elemente herum aufgebaut: gegenseitiges Vertrauen, gemeinsame Verantwortung und konkrete Aufmerksamkeit für die Menschen. Fachliche Kompetenzen sind sicherlich unverzichtbar, aber allein reichen sie nicht aus. Was wirklich den Unterschied ausmacht, ist die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, die Qualität der beruflichen Beziehungen und die Fähigkeit, sich als Teil eines gemeinsamen Projekts zu fühlen.
Wenn Menschen sich gehört und respektiert fühlen, können sie ihr volles Potenzial zum Ausdruck bringen, und dies übersetzt sich direkt in die Solidität des Unternehmens und seine Ergebnisse.“
Die Studenten schätzten deine direkte Herangehensweise und deine Bereitschaft zuzuhören. Welche Art von Beziehung möchte Satech mit den neuen Generationen aufbauen und welche Möglichkeiten entstehen aus dem Dialog mit Studenten und jungen Fachkräften?
„Satech möchte mit den neuen Generationen eine authentische Beziehung aufbauen, die auf Dialog und gegenseitigem Zuhören basiert. Treffen wie das mit den Studenten des ITS Business Development Manager am Istituto Maria Ausiliatrice in Lecco stellen keine Gelegenheiten für einseitige Kommunikation dar, sondern echte Momente des Austauschs. Junge Menschen bringen Fragen, Erwartungen und Perspektiven mit sich, die auch dem Unternehmen helfen, sich mit neuen Augen und aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Aus diesem Austausch ergeben sich wertvolle Möglichkeiten für beide Seiten: für die jungen Menschen ein konkreteres Bewusstsein für die Arbeitswelt; für das Unternehmen wichtige Impulse, um sich weiterzuentwickeln und einen offenen und aufmerksamen Blick auf die Zukunft zu bewahren.“
In deiner Präsentation hast du erklärt, wie ein Unternehmen menschlich bleibt, wenn es zuhört, mit den Menschen wächst und qualitativ hochwertige Beziehungen pflegt. Inwiefern beschreibt dieser Ansatz Satech und seine Art, Wert zu schaffen?
„Ein Unternehmen bleibt menschlich, wenn es die Menschen in den Mittelpunkt stellt, nicht nur in den erklärten Werten, sondern in den täglichen Entscheidungen und Handlungen. Bei Satech wird dies durch aktives Zuhören, Pflege der Beziehungen und den Willen, gemeinsam mit unserem Team zu wachsen, konkretisiert.
Wert zu schaffen bedeutet nicht einfach zu produzieren oder zu verkaufen, sondern Lösungen zu entwickeln, die Menschen wirklich schützen und zeitlich nachhaltig sind. Es ist genau dieses Gleichgewicht zwischen menschlicher Aufmerksamkeit, Arbeitsqualität und Verantwortungsbewusstsein, das das Unternehmen langfristig solide und glaubwürdig macht.“
Wechseln wir die Perspektive und sprechen über Technologie und Zukunft. Während des Treffens mit den ITS-Studenten weckte das Thema Künstliche Intelligenz große Neugier. Wie interpretierst du dieses starke Interesse seitens der jungen Menschen? Und vor allem: Welche menschlichen Kompetenzen bleiben deiner Meinung nach auch im KI-Zeitalter entscheidend?
„Das Interesse junger Menschen an künstlicher Intelligenz ist verständlich: Die Technologie verändert die Art und Weise, wie wir arbeiten und Wert schaffen, in jedem Sektor tiefgreifend. Es ist ein inzwischen zentrales und unvermeidliches Thema für jeden, der sich darauf vorbereitet, in die Berufswelt einzutreten.
Gleichzeitig bleiben jedoch menschliche Kompetenzen absolut entscheidend. Kritisches Denken, die Fähigkeit, authentische Beziehungen aufzubauen, Verantwortungsbewusstsein und die Neigung zur Zusammenarbeit können nicht durch Technologie ersetzt werden, so fortgeschritten sie auch sein mag. Technologische Werkzeuge sind mächtig, aber es sind die Menschen, die ihre bewusste, ethische und effektive Nutzung bestimmen.“
Abschließend sind Vertrauen und Wandel zwei Schlüsselwörter deines Vortrags. Welche abschließende Botschaft möchtest du denjenigen mitgeben, die ihren beruflichen Weg aufbauen?
„Die abschließende Botschaft, die ich teilen möchte, ist mit Vertrauen und Offenheit für Wandel verbunden. In die Arbeitswelt von heute einzutreten bedeutet, sich mit komplexen, dynamischen und sich ständig weiterentwickelnden Kontexten auseinanderzusetzen. In diesem Szenario wird es grundlegend, Vertrauen in die eigenen Entscheidungen zu haben, ständig zu lernen und sich selbst zu hinterfragen.
Der Wandel darf nicht gefürchtet werden, sondern muss mit Offenheit und Neugier verstanden und gehandhabt werden. Es ist diese Einstellung, die es ermöglicht, einen soliden, kohärenten und dauerhaften beruflichen Weg aufzubauen.“









